

Impulse & Insights
Viele Menschen spüren irgendwann im Leben diesen Moment, an dem sie sich fragen: „Bin ich eigentlich noch auf dem richtigen Weg?“
Es ist kein lauter Zweifel, eher ein stilles Unbehagen. Äusserlich läuft vieles rund – aber innerlich ist da das Gefühl, dass etwas fehlt oder nicht mehr ganz passt.
Manchmal ist es ein beruflicher Wendepunkt, manchmal eine private Veränderung, eine schwierige Entscheidung, oder einfach die Sehnsucht nach mehr Sinn und Stimmigkeit. In solchen Phasen suchen wir nach Orientierung – und landen oft bei der Frage: Wo stehe ich eigentlich gerade?
Eine Standortbestimmung ist mehr als ein Rückblick oder eine Bestandsaufnahme. Sie ist der erste Schritt, um das eigene Leben bewusster in die Hand zu nehmen. Denn nur wer weiss, wo er steht, kann entscheiden, wohin er gehen will.

Viele Menschen kommen ins Coaching mit klaren Zielen: „Ich will mich beruflich verändern.“ – „Ich möchte gelassener werden.“ – „Ich will wieder mehr Freude an dem haben, was ich tue.“ Doch oft zeigt sich schnell: Das eigentliche Thema liegt tiefer.
Bevor es darum geht, Ziele zu setzen, braucht es in der Regel erst etwas anderes – Klarheit über den eigenen Standort.
Wie auf einer Landkarte: Nur wenn Du weißt, wo Du bist, kannst Du die Richtung bestimmen.
Coaching ist dabei kein Werkzeug, um Probleme zu lösen.
Es ist ein Raum, um neue Perspektiven zu eröffnen, den eigenen Kompass neu auszurichten – und so die Grundlage zu schaffen, die eigene Zukunft bewusst zu gestalten.
Eine ehrliche Standortbestimmung ist keine einmalige Übung, sondern ein andauernder Prozess. Sie beginnt mit Fragen, die Raum öffnen – nicht mit schnellen Antworten.
Diese sieben Fragen können ein Ausgangspunkt sein:
Nimm Dir bewusst Zeit – vielleicht eine Stunde mit Papier und Stift oder bei einem Spaziergang allein. Wähle den Ort, an dem Du gut mit Dir selbst in Kontakt bist oder eine Tätigkeit, bei der Du Deine Gedanken schweifen lassen kannst – zum Beispiel in der Natur, beim Gehen oder bei einer kleine Wanderung. Wenn Du lieber unterwegs reflektierst, kannst Du deine Gedanken auch als Sprachmemo festhalten.
Lies jede Frage in Ruhe, denke darüber nach und notiere oder sprich aus, was spontan in Dir auftaucht – ohne zu bewerten oder sofort eine Lösung zu suchen. Es geht nicht darum, alles zu beantworten, sondern ehrlich nachzuspüren. Schon das Aufschreiben oder Aussprechen kann helfen, Gedanken zu sortieren und Klarheit zu gewinnen.
Du kannst die Fragen auch immer wieder zur Hand nehmen. Mit etwas Abstand tauchen oft neue Einsichten auf – das ist Teil des Prozesses. So gestaltest Du Deine eigene Standortbestimmung Schritt für Schritt.

Wenn Dir im hektischen Alltag Zeit und Ruhe fehlen oder Du das Gefühl hast, allein nicht zum Kern der Dinge vorzudringen, kann Coaching unterstützen. Nicht, weil Du es allein nicht könntest, sondern weil es den Prozess fokussierter, tiefer und stimmiger machen kann.
Ein Coaching schafft Raum und Struktur: einen Rahmen, in dem Gedanken sortiert, Perspektiven gewechselt und blinde Flecken sichtbar werden können. Es bietet Fragen, Impulse und Methoden, die dabei helfen, über Gewohntes hinauszudenken.
Im systemischen Coaching geht es nicht darum, „die eine Lösung“ zu finden, sondern den Blick zu weiten, Muster zu verstehen und neue Perspektiven zu eröffnen.
Coaching ist damit kein Reparaturwerkzeug für Krisen, sondern eine Orientierungshilfe für Entwicklung – ein Katalysator für Selbstreflexion und Zukunftsgestaltung, der hilft, das eigene Leben bewusster, klarer und stimmiger zu gestalten.
Eine Standortbestimmung bedeutet nicht, sofort Entscheidungen zu treffen.
Sie bedeutet, ehrlich hinzusehen, wo Du stehst und zu erkennen, was Du als stimmig erlebst und wo Du spürst, dass etwas nicht mehr zu Dir passt.
Wer sich diese Fragen stellt, erkennt oft: Die Antworten liegen bereits in einem selbst.
Man muss nur beginnen, hinzuhören.
Klarheit entsteht nicht durch Grübeln, sondern durch Hinsehen.
Und aus dieser Klarheit entwickelt sich mit der Zeit Bewegung – Schritt für Schritt in Richtung Zukunft.
Wenn du Lust hast, Deinen eigenen Standort zu klären und neue Perspektiven zu entdecken, begleite ich dich gern in diesem Prozess: Robert Prange - Coaching
ÜBER DEN AUTOR

Robert Prange
war mehr als 25 Jahre in Führungsrollen tätig, oft an den Schnittstellen von Menschen, Prozessen und Veränderung. Dabei hat er sich stark mit Persönlichkeitsentwicklung und systemischem Denken beschäftigt.
Er begleitet Menschen und Organisationen mit Klarheit, Offenheit und der Überzeugung, dass Entwicklung möglich ist – auf allen Ebenen.